Das von Jakob Lorber niedergeschriebene Werk

 

Die wichtigsten Werke, chronologisch nach der Niederschrift geordnet:

Die Haushaltung Gottes, 3 Bände, 1840-1844
Der Mond, 1841
Der Saturn, 1841-1842
Die Fliege, 1842
Der Grossglockner, 1842
Die natürliche Sonne, 1842
Die geistige Sonne, 2 Bände, 1842-1843
Schrifttexterklärungen, 1843
Die Jugend Jesu, 1843-1844
Die Erde, 1846-1847
Bischof Martin, 1847-1848
Von der Hölle bis zum Himmel (Robert Blum), 2 Bände, 1848/51
Die drei Tage im Tempel, 1859-1860
Das grosse Evangelium Johannes, 10 Bände, (11. Band durch Leopold Engel), 1851-1864

Die Haushaltung Gottes (1560 Seiten):

In drei Bänden von je etwa 500 Seiten werden die Urgeschichte der Menschheit, der Aufstieg und die geistige Blüte des ersten Weltreiches Hanoch und die ersten Hochkulturen bis hin zum Untergang in der Sintflut behandelt. Wir erfahren Tiefgründiges über das Wesen Gottes, die Urschöpfung der Geisterwelt, die Entstehung der materiellen Welt und der Menschen, die Urgeschichte der Menschheit bis hin zur Geschichte Noahs.

Erde und Mond (256 Seiten):

Der erste Teil des Buches Erde und Mond gibt Auskunft über die natürliche Erde mit ihren vielen Geheimnissen, von denen die heutige Wissenschaft noch kaum eine Ahnung hat. Die Erde ist ein lebender Organismus. Im zweiten Teil über die geistige Erde erfahren wir mehr über die geistigen Kräfte und die seelischen Belange im irdischen Leben. Die Tätigkeit der Geister im Erdinnern, auf der Erde und in der Luft wird erläutert. Seele und Geist im Menschen, Zeugung und Entwicklung der menschlichen Leibesfrucht, Spuk und Besessenheit, die Seele Satans und vieles andere kommt zur Sprache. Der dritte Teil ist dem Mond und seiner Bestimmung gewidmet.

Der Saturn (272 Seiten):

Beschaffenheit dieses riesigen Planeten, die Ringe und die vielen Monde, das Planzen- und das Tierreich des Planeten, die riesenhaften, gottesfürchtigen  Saturnmenschen mit ihrer hochgeistigen Religion: dies alles und vieles mehr steht in dem Werk zu lesen. Selbst wenn all dies Phantasie wäre, interessant und erbauend ist diese Lektüre auf jeden Fall.

Die Fliege (88 Seiten):

Es ist eine sonderbare kleine Schrift, in der die Leser als "meine lieben Kindlein" angesprochen werden, aber die Einblicke in die Wunder der Schöpfung, die hier geboten werden, sind erstaunlich und wunderbar. Sie werden es nicht glauben, was hier den unscheinbaren Stubenfliegen alles zugeschrieben wird, aber was wissen wir Menschen schon über die "primitivsten" Lebewesen auf unserer Erde. Etwas mehr Demut würde uns gut anstehen!

Der Grossglockner (104 Seiten):

Ein Evangelium der Berge. "Gehet mit Mir gern auf Berge und Höhen!", so werden wir vom Herrn aufgefordert. Geistweckender Einfluss einer Bergbesteigung, Stärkung des Gemüts und der inneren Sehe in der Bergwelt. Wer die Berge liebt, weiss sicher intuitiv schon um vieles vom hier Geoffenbarten.

Die natürliche Sonne (320 Seiten):

Das Bild unserer Sonne, das hier gezeichnet ist, widerspricht in fast allem dem, was die Wissenschaft heute noch über sie aussagt. Kein glühender Gasball, keine Kernfusion im Sonneninnern. Die Zukunft wird es zeigen. Zweifel an unserer vorherrschenden Sonnentheorie gibt es schon lange. Neueste Beobachtungen der Sonne mit Mess-Sonden sind zum Teil nicht mehr mit der gängigen Theorie vereinbar. Die Sonne als Mutter enthält alles, was auf und in ihren Planeten vorhanden ist.

Die geistige Sonne (1070 Seiten):

Die zwei Bände stellen eines der grossen Jenseitswerke dar, die von Jakob Lorber niedegeschrieben wurden. Eintretend in die geistige Sphäre von zehn verschieden Geistern erfahren wir Unerhörtes über die geistigen Zusammenhänge zwischen den sichtbaren Welten des Universums und den unsichtbaren Welten des geistigen Alls. Mir persönlich (,dem Webmaster dieser Homepage) scheint dieses Werk eines von den schwierigeren für den Leser zu sein. Wer in der Sprache der Entsprechungen besser zu Hause ist, wird es sicher leichter haben, diese Offenbarung auch wirklich vom Grund auf zu verstehen.

Schrifttexterklärungen (200 Seiten):

Wie Sie wissen, sind die Auslegungen der Bibel nicht immer einheitlich. Viele Stellen können so, oder anders oder überhaupt nur sehr schwer ausgelegt werden. Mehr Klarheit über eine Menge von Schriftstellen kann hier gewonnen werden.

Die Jugend Jesu (430 Seiten):

In der Berlensburger Bibel sind noch Bruchstücke eines Jakobus-Evangeliums vorhanden, die zum Teil wörtlich mit der hier wiedergegebenen Schrift übereinstimmen. Erzählt werden die Geburt Jesu, die Flucht nach Aegypten, das dortige Leben so wie die weiteren Jugendjahre Jesu zu Hause in Nazareth. Wer die rechte Gemütsverfassung hat, dieses erbauende Werk zu lesen, wird der Person Jesu um vieles näher kommen und dankbar sein über die neu gewonnenen Erkenntnisse.

Bischof Martin (496 Seiten):

Das Buch 'Bischof Martin' gehört zu den grossen Jenseitswerken in der Neuoffenbarung. Als geistiger Wink steht am Anfang zu lesen: "Wer diese speziell dargestellte Szene aus dem Jenseits gläubig und beherzigend liest, wird es sogar greifen können, wie es mit dem Menschen nach der Ablegung des Erdenleibes im Reiche der Geister aussieht, und er wird sich danach richten können. .... Obgleich durch diese Enthüllung die Geisterwelt nahezu völlig erschöpfend gezeigt ist - in den verschiedensten  Haupt- und Seitenführungen der jenseitigen Seelen und Geister -, so müsst ihr dies dennoch nicht als einen allgemeinen, sondern nur als einen speziellen, individuellen Führungsfall ansehen, der lediglich die Reinigung und Vollendung Martins bezweckt. ... Nehmet sie gläubig an, so werdet ihr im Jenseits leichteren Weges wandeln als viele Tausende, die in ihrer Nacht und Finsternis vom jenseitigen Leben keine Ahnung haben."

Von der Hölle bis zum Himmel (1062 Seiten):

Im Vorwort (von Dr. Walter Lutz) zum zweibändigen Werk steht Folgendes geschrieben: "Zeitbilder, Charakterschilderungen, die tiefe Seelenmalerei und viele geistvolle Auseinandersetzungen werden jeden fesseln, zumal der Aufbau dieses Werkes sich vom Bild der einsam erwachenden Seele bis zum weitgedehnten Menschheits- und Schöpfungspanorama weitet. ... Hinweg vom zeitlich Vergänglichen und irdisch Unvollkommenen! Empor aus Nacht zum Licht, zum unvergänglichen Reiche der ewiggöttlichen Liebe! Das ist der bedeutsame Inhalt auch dieser Offenbarungsschrift, wie es der heilige Sinn eines jeden wahren Gotteswortes von jeher war und ist."
Auch der naturwissenschaftlich interessierte Leser findet hier am Schluss einen gewaltigen Ausblick auf den Bau unseres Weltalls.

Die drei Tage im Tempel (160 Seiten):

Der Evangelist Lukas (Kap. 2, Vers 47) schreibt in der Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel: "Alle, die ihn hörten, staunten über sein Verständnis und seine Antworten." Was mag wohl der Knabe Jesus damals alles gesagt haben? Hier findet der gläubige Leser die Antwort.

Das grosse Evangelium Johannes (11 Bände, je ca 500 Seiten):

An den 10 Bänden dieses grössten Werkes der Neuoffenbarung hat Jakob Lorber am längsten geschrieben, vom Jahre 1851 weg bis zu seinem Tode im Jahre 1864. Doch das 'Grosse Evangelium', das ganz im Sinne des biblischen Johannesevangelium geschrieben ist, konnte er nicht mehr ganz vollenden, und so kam es, dass der Rest (11. Band) von Leopold Engel niedergeschrieben wurde. Je inniger der wahre, christgläubige Mensch Jesus zu lieben beginnt, umso heftiger wird er auch die Sehnsucht in seinem Herzen empfinden,  mehr über seinen Heiland zu erfahren. Johannes schreibt am Schluss seines Evangelium: "Es gibt noch vieles andere, das Jesus getan hat; wollte man dieses einzeln niederschreiben, würde meines Erachtens selbst die Welt nicht ausreichen für die zu schreibenden Bücher." Wir haben das Glück, einen grossen Teil von dem, was Jesus in den drei öffentlichen Lehrjahren vor seiner Himmelfahrt gelehrt und gewirkt hat, in diesem Werk der Neuoffenbarung erfahren zu können. Der Inhalt ist durchaus biblisch und widerspricht nicht den Aussagen der Heiligen Schrift, nur dass hier alles viel ausführlicher dasteht. Vieles, was uns vielleicht bisher unklar war, wird in ein neues Licht gerückt. Der allzu irdisch eingestellte Mensch wird das umfangreiche 'grosse Evangelium' kaum je ganz lesen können. Wer aber zu einer demütigen, gläubigen und frommen  Grundhaltung gefunden hat, der wird sich geradezu mit Neugierde hinein versenken.